Datum
01.06.2026Kategorien
Trasti & Trine existiert nicht außerhalb von Alta. Wir sind ein Teil des Ortes, des Alltags, der Jahreszeiten und der Menschen, die hier leben. Daher geht es bei Forkprint auch darum, wie wir an der Gesellschaft um uns herum teilhaben. Nicht als Kampagne oder Nebenprojekt, sondern als eine natürliche Fortsetzung des Angekommenseins.
Für uns beginnt das mit den Einheimischen. Den Menschen, die das ganze Jahr hier leben, die das Licht, die Dunkelheit, das Wetter, die Straßen und den Rhythmus dieses Ortes kennen. Sie sind keine sekundäre Zielgruppe. Sie sind Teil des Fundaments, auf dem Trasti & Trine steht. Deshalb möchten wir besondere Angebote für lokale Gäste schaffen – sei es spezielle Abende, Verfügbarkeit außerhalb der Hochsaison, sichere Heimfahrten vom Restaurant oder andere Initiativen, die es erleichtern, den Ort auch im Alltag zu nutzen. Wir möchten, dass Trasti & Trine ein Ort ist, zu dem man immer wieder zurückkehrt, und nicht nur ein Ort, den man einmal besucht.
Spezielle Angebote für Einheimische
In der Gemeinschaft geht es auch darum, jungen Menschen einen Raum zum Wachsen zu geben. Im Laufe der Jahre war Trasti & Trine Arbeitsplatz für lokale Jugendliche, Auszubildende, Praktikanten und Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen. Wir möchten ein Ort sein, an dem man ein Handwerk lernen, Verantwortung übernehmen, Erfolgserlebnisse haben und Teil einer Gemeinschaft werden kann, die etwas erwartet, aber es auch gut mit einem meint. Dass wir 2024 den Jobbhjerte-Preis für unsere Arbeit zur Inklusion erhalten haben, verstehen wir als Erinnerung daran, wie wichtig es ist, Raum für Menschen zu schaffen, die darauf angewiesen sind, dass jemand an sie glaubt.
Wir glauben, dass Wissen am meisten wert ist, wenn es weitergegeben wird. Deshalb wollen wir eine interessante und sinnstiftende Lern- und Ausbildungsarena für Auszubildende und junge Menschen sein – in der Küche, im Restaurant, bei den Hundezwingern und draußen in der Natur. Bei uns wird nicht alles aus Büchern gelernt. Vieles lernt man durch Handarbeit, Erfahrung, Präsenz und beständige Tätigkeit. Wenn junge Menschen daran teilhaben, wird mehr weitergegeben als nur fachliche Kompetenz: Stolz, Handwerkskunst und Zugehörigkeit werden weitergereicht.
In der Gemeinschaft geht es auch darum, Unterstützung zu leisten, wenn wir können. Manchmal durch Sponsorings und Zuschüsse für lokale Vereine, Verbände und Initiativen. Anderswo durch Zusammenarbeit, Sichtbarkeit, ehrenamtlichen Einsatz oder indem wir Ressourcen dort bereitstellen, wo sie nützlich sind. Das betrifft unter anderem lokale Sportvereine und Freizeitangebote, die in Alta Gemeinschaft, Zusammenhalt und Lebenskraft schaffen. Wir sehen das nicht als Wohltätigkeit, sondern als Teil der Verantwortung, die damit verbunden ist, ein Unternehmen an einem Ort zu betreiben, von dem wir selbst abhängig sind.
Um langfristig etwas zurückgeben zu können, muss der Betrieb wirtschaftlich gesund geführt werden. Eine solide Finanzlage ist kein losgelöstes Ziel von unseren Werten, sondern die Voraussetzung dafür, kontinuierlich beitragen zu können, Arbeitsplätze zu schaffen, Menschen weiterzuentwickeln und Projekte auch in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Deshalb gehören verantwortungsvolles Wirtschaften und gesellschaftliche Verantwortung zusammen. Je besser es uns gelingt, einen Betrieb aufzubauen, der der Zeit standhält, desto besser können wir langfristig ein verlässlicher Förderer der Gemeinschaft sein, der wir angehören.
Für Trasti & Trine ist „In der Gemeinschaft“ daher nicht nur eine Überschrift für alles, was wir neben dem Betrieb tun. Es ist eine Art, unseren Platz zu verstehen. Wir leben in der Gemeinschaft, mit Menschen und von der Natur. Diese drei sind untrennbar. Wenn die lokale Gemeinschaft gestärkt wird, profitieren auch die Menschen, der Ort und die Möglichkeit, die Natur zu bewahren, die uns alle trägt.




